Data recovery unter osx – zerschossene Partitionstabellen mit freeware tools wieder herstellen

Ein Bekannter der Videoschnitt macht, hatte sich die Partitionstabelle seiner externen Festplatte zerschossen. Gluecklicherweise hat er immer „Abbrechen“ gedrueckt, wenn die Festplatte angeschlossen wurde und das System die Disk wegen der kaputten Partitionstabelle neu initialisieren wollte. Laengeres Herumkramen nach data recovery Software fuer das osx Dateisystem HFS+ foerderte nur kostenpflichtiges zutage, und die Kuenstlerschaft hat ja kein Geld 😉 . Jedenfalls kamen die teuren recovery Programme nicht in Frage.

Mit testdisk hatte ich schon gute Erfahrungen unter Linuxen gemacht. Funktionieren tut es auch mit m$-artigegen Betriebssystemen. Es ist ein Kommandozeilentool, das beschaedigte Partitionstabellen auslesen und wiederherstellen kann. Leider kann es ausgerechnet osx Partitonstabellen nicht selber reparieren. Da das Volume von einem Mac PowerPC erstellt wurde, kann aber das tool pdisk verwendet werden. Nachdem die verlorenen Partitionsdaten mit testdisk ausgelesen wurden erfolgt das Wiederherstellen der Partition wie im testdisk wiki beschrieben.

Ein weitere Vorteil dieser Loesung ist der Zeitfaktor, denn das Herstellen der Partitionstabelle dauert ca. 10 Minuten, waehrend sich die kommerziellen tools mindestens 3-5 Stunden mit dem Ganzen beschaeftigen moechten. Schliesslich soll ja was geboten werden fuers Geld.

Ich kann nicht beurteilen, ob eine analoge Vorgehensweise bei einer von einem Intel Mac geschriebenen Partitionstabelle funktioniert, da dort das tool fdisk verwendet wird, das DOS Partitionstabellen erzeugt.

Falls es die Systempartition zerlegt hat, ist testdisk auch auf verschiedenen LiveCDs enthalten.

Nett ist auch der Hinweis in der readme.txt

This version may work on Mac OS X.

Das ganze natuerlich, wie immer, ohne Gewaehr und „READ THE FUCKING MANUAL“ 😉

SuSE 11 beta2 erschienen – ein erster Eindruck von der neuen opensuse

Nachdem ich diesen Artikel mit den huebschen screenshots gelesen hatte, habe ich mir die opensuse 11 beta2 zum testen heruntergeladen. Novell hat die Zeichen der Zeit erkannt und bietet die opensuse als bootbare Live CD an. Besonders gespannt war ich auf die bei golem vermeldeten Verbesserungen in der Paketverwaltung, denn die Geschwindigkeit in der Online Updates und Nachinstallationen abliefen war enttaeuschend im Vergleich zu beispielsweise Ubuntu. Ausserdem hat mich die Performance als quasi Live System in Virtualbox interessiert.

Zum testen habe ich mir das KDE CD image heruntergeladen. Im Live System ist das Schwergewicht Openoffice beeindruckend schnell gestartet. Da ich die Distribution aber auf Dauer mit weiterer Software und verschiedenen Benutzern zum testen verwenden will, installiere ich in die virtuelle Maschine auf eine 3GB dynamisch wachsende Festplatte mit 512 MB Ram und 16 MB Grafikkartenspeicher.

Die Installation geht flott voran und ich bin angenehm ueberrascht wie schnell die opensuse auf der virtuellen Platte landet. Ein Grund fuer den Geschwindigkeitszuwachs ist eine neue Installationsmethode, denn der Installationsvorgang kopiert das diskimage von der CD auf die Festplatte. Zumindest zeigt „ps“ waehrend der Installation einen „dd – if – of“ Job und „top“ hat „tar“ und nicht „rpm“ als Prozess mit der hoechsten Last. Es scheinen auch einige Pakete zu fehlen, die bis zur Version 10 in der Standardinstallation enthalten waren. Die effektive Groesse des installierten Systems im dynamisch wachsenden Image ist mit 1,93 GB bei einem installierten KDE akzeptabel.

Das bei der Installation das automatische Login ausgewaehlt ist, halte ich bei einer „Enterprise Installation“ die Novell liefern moechte fuer unsicher. Opensuse orientiert sich dann doch an Ubuntu die doch „nur“ auf den Consumer Desktop zielen waehrend Novell den Enterprise Desktop liefern moechte.

Zitat:
“Frankly, we consider Ubuntu a consumer desktop,” says Applebaum. “When you use Linux in the enterprise, you need to be able to dial 1-800 ’someone’ for help.” Novell’s SuSE Linux team and channel partners are best positioned to offer that business help, Applebaum insists.

quelle:www.thevarguy.com

Das Netzwerkinterface wurde beim ersten Versuch waehrend der Installation nicht erkannt bzw. konfiguriert, liess sich aber nach dem reboot in das installierte System ohne Probleme in Betrieb nehmen. Die in der CD Version fehlenden Pakete lassen sich einfach nachinstallieren. In Yast -> Software Repositories -> hinzufuegen -> community repositories kann packman und anderes ausgewaehlt werden. In meiner Installation musste ich die Hauptrepositorys fuer oss und non-oss noch einmal hinzufuegen, da die voreingestellte Quelle aufgrund eines Fehlers nicht funktionierte und die gesamte Paketverwaltung lahmlegte.

Fazit:
Insgesamt macht die opensuse 11 beta 2 einen guten Eindruck. Da bei mir auch der visuelle Eindruck zaehlt, hat die ueberarbeitete grafische Installation eine Menge Punkte eingeheimst ;-). Zur Hardwareerkennung kann ich aufgrund der Installation in Virtualbox, die Standard Hardware emuliert wenig sagen. Ein paar Ecken und Kanten hat das Ganze und es ist abzuwarten, ob die Paketverwaltung nach ein paar Patches nicht doch wieder langsamer wird. Bis zum laut Roadmap geplanten Release Datum am 19. Juni ist jedenfalls Zeit ein paar Bugs zu fixen.

Welches sind eure 8 Seiten?

Nachdem ich diesen Artikel ueber die Ergebnisse einer Forsa Studie ueber das Surfverhalten der Deutschen vor ein paar Tagen gelesen habe kreist es bei mir im Kopf, was sind meine „8 Seiten“ taeglich? Dieses taeglich habe ich auf Zeiten bezogen die wie diese Woche sind, wo ich echt nicht weiss wo mir der Kopf steht vor abschmierenden Festplatten, draeuenden Releases und aufzuraeumenden Netzwerken. Deshalb ist das hier auch so ruhig, sorry dafuer, sich gerade entwickelnde Leserschaft, es ist einiges in der Pipeline aber momentan ist leider keine Zeit ,um das zu ende zu schreiben 🙁

Wenn ich also solche Zeiten ansetze komme ich allerdings nur auf 6 in Worten sechs regulars, ohne die es nicht geht. Oh Oh, da habe ich ja die statistischen 11,7 um 50% unterschritten 😉

Genug geschwafelt hier jetzt meine 6 regulars:

bei
1. spon und
2. heises surfe ich eher stuendlich rum.

Ein Tag ohne einen frischen:
3. donalphonso und
4. Jojo
ist kein Tag

5. wikipedia und
6. unser aller suchmaschine sind taegliche Arbeitswerkzeuge.

Hmmm, das wars, wenn ich den Filter 365 minus Urlaub pro Jahr ansetze. Seufz, da habe ich wohl den Trend verpennt.

Uebrigens, so gehts mir auch grade, nur ist das „Student“ durch freischaffender Webmaster ergo „Computerfreak“ zu ersetzen 😉

Was sind denn eure 8 Seiten, oder sind es auch weniger?

firefox 3.0b5 letzte beta – workaround fuer deaktivierte extensions

Ich habe mir jetzt die letzte beta des firefox 3.0 installiert. Das hat ueber die update Funktion im 3.0b4 problemlos funktioniert. Da in der 3.0b4 alle wichtigen plugins liefen, war ich ein bisschen enttaeuscht, als better gmail und adblockplus die Mitarbeit verweigerten. Da bis jetzt keine dem firefox 3.0b5 angepasste Versionen herauskamen und ich den adblocker benoetige, habe ich mich entschlossen das plugin selbst „kompatibel“ zu machen.

Hier gibt es eine Anleitung, wie man renitente plugins zur Mitarbeit ueberreden kann. Ich werde sie mal ins deutsche uebersetzen fuer die nicht ganz so im englischen sattelfesten Leser.

Anleitung zum hacken von firefox plugins, die die Mitarbeit verweigern:

- Das fragliche plugin per rechtsclick "Speichern unter..." herunterladen !!!nicht installieren!!!
- mit einem Entpacker die pluginname_version-fx+tb+sm+fl.xpi Datei oeffen !!!nicht auspacken!!!
- die install.rdf im noch eingepackten plugin mit einem editor oeffnen und die zeile mit ...maxVersion "irgendwas" in ...maxVersion 4.0.0.* im firefox block aendern (der erste Block zu erkennen an dem FireFox Kommentar)
- Die nicht kompatible Version des plugins deinstallieren
- firefox neustarten
- die noch eingepackte und wie oben beschrieben veraenderte plugin Datei mit "Datei oeffnen" im firefox installieren

Voila dieser Adblocker laueft wieder bis zur von uns eingestellten Version von firefox 4 😉

Die Anleitung funktioniert fuer jedes plugin. Es ist natuerlich ein „dirty hack“, aber ich konnte bisher keine Probleme mit meinem getweakten adblocker feststellen. Die plugin Autoren haben gute Gruende die plugins nur fuer bestimmte Versionen frei zu geben, und ich uebernehme keine Garantie das dieser hack mit jedem plugin funktioniert.

Den in diesem Post erwaehnten acid3 Test absolviert firefox 3.0b5 mit 71 von 100 Punkten immerhin 3 mehr als der 3.0b4. Das laesst ja fuer die finale Version hoffen das sie den Test vielleicht sogar besteht.

Happy browsing

Open Office 3.0 Preview und Neooffice Vergleich

Seit dem 14.03.2008 kann man sich hier die Preview Version des neuen Open Office 3.0 herunterladen. Das Paket steht fuer alle Betriebssysteme zur Verfuegung. Ich habe mir unter dieser Adresse das seit langem geplante macosx Release heruntergeladen. Natuerlich hat mich als Neooffice Benutzer der Vergleich der beiden Pakete interessiert.

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Online radio hoeren per livestream

Hi Mum,

Viele Webseiten von TV und Radiostationen bieten einen sogenannten livestream. Dieser livestream kann im Browser angehoert werden, indem man auf diesen livestream clickt. Der Browser sucht sich ein geeignetes plugin und spielt los. Sollte er keins haben, gibt er eine Warnung aus und bietet die Moeglichkeit sich ein geeignetes plugin zu suchen und herunterzuladen. Da ein livestream meistens in Quicktime, MP3 oder Microsoft Format wmv vorliegt ist das herunterladen meist ueberfluessig, denn eines dieser Format kann der Rechner sehr wahrscheinlich abspielen.

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mac osx freeware Liste

Eine der Staerken von macosx ist die Unmenge von freeware, die es dafuer inzwischen gibt. Fuer etwas, das mit den installierten Anwendungen nicht moeglich ist, gibt es garantiert ein freies Programm.
Es gibt eine Menge Listen fuer osx freeware im Netz. Ich habe davon ziemlich viele abeklappert und mir (fast) alles installiert. Es kristallisierten sich dann im taeglichen Gebrauch einige „must have“ Applikationen heraus. Hier ist die Liste:

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